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Ex-Nationalspieler Mackeben wird neuer Wedding-Coach

 

12. Juni 2015, Tzwänn Marschalek

 

Der ehemalige Kapitän der Wasserball-Nationalmannschaft, Sören Mackeben, übernimmt in der kommenden Saison den Trainerposten beim Wasserball-Bundesligisten SC Wedding. Damit steht der Nordberliner Kiezclub nach sieben Jahren unter der Leitung von Stefan Tschierschky vor einem deutlichen Umbruch.

 

Noch-Trainer Tschierschky hatte seinen Rücktritt bereits nach dem Klassenerhalt Mitte Mai bekanntgegeben. Bis jetzt war jedoch noch nicht zu 100% klar gewesen, wer der neue Mann am Beckenrand in der Seestraße sein würde. Mit seiner offiziellen Vorstellung am Donnerstagabend bestätigte sich nunmehr, dass es sich bei dem "geheimnisvollen neuen Trainer" um Mackeben handelt. "Ich freue mich auf die neue Aufgabe mit einer jungen Mannschaft, in der viel Potenzial steckt", so der neue SCW-Chefcoach zum Auftakt.

 

Als Gründe, warum sich Mackeben für den SC Wedding entschieden habe, nannte der ehemalige Spandaulegionär ein "gutes Umfeld", ein "eingespieltes Management" und eine "coole Mannschaft".

 

Sören Mackeben beendete seine Spielerlaufbahn im Jahr 2010 nach zahlreichen Meister- und Pokaltiteln mit den Wasserfreunden Spandau, zwei Olympiateilnahmen mit der Nationalmannschaft und zwei Spielzeiten beim ungarischen Topclub Egri VK in Eger. Im Frühjahr war er laut Medienberichten kurzzeitig für das Amt des Nationaltrainers ins Spiel gebracht worden.

 

Unterstützt wird der neue Coach vom bisherigen Rechtsaußenspieler Ralph Kleinschmidt, der den Weddingern nach seinem Karriereende als Co-Trainer erhalten bleiben wird. Mackeben dazu: "Ich bin froh, dass Ralph dabei ist. Er kennt die Truppe und weiß auch um die Stärken und Schwächen der anderen DWL-Teams." Als Trainer wird Mackeben zum ersten Mal in der Deutschen Wasserball Liga aktiv. Bisher war er mit dem Nachwuchs der Wasserfreunde Spandau betraut, wo er in den vergangenen Jahren die U17 des Rekordmeisters begleitete.

 

"Für Saisonziele ist es jetzt sicherlich noch zu früh", so der neue Trainer auf die Frage nach seinen Zielvorstellungen. "Aber ich will jeden in jeder Trainingseinheit ein kleines bisschen weiter bringen. Daran wächst dann auch die Mannschaft.

 

Keine Angaben machte das SCW-Management bisher zum Spielerkader für die kommende Saison. In jedem Fall sei man mit einigen potenziellen Verstärkungen im Gespräch. In Spielerkreisen als "sicher" gilt aber schon der Wechsel von Tom Völkel (HSG Warnemünde) an die Spree.

 

Morgen steigt dann im Kombibad Seestraße "das letzte Gefecht" von Stefan Tschierschky und Peter "Eckig" Rund, deren Arbeit auch Mackeben lobend hervorhob. Anpfiff ist 18:30 Uhr; für den angepeilten Abschiedssieg im Spiel um Platz 13 gegen den SV Weiden hofft das Team auf zahlreiche Unterstützung.

 

 

 

 

Der neue SCW-Coach Sören Mackeben im Dress seines ungarischen Teams.

 

Foto: Egri Vízilabda Klub

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