201506_scw2_ostpokal_viertelfinale

Titelverteidiger SCW 2 scheidet nach Ostpokalfight aus

 

2. Juni 2015, Maximilian Meißner

 

Die zweite Mannschaft des SC Wedding ist am vergangenen Sonntag, dem 31. Mai 2015 im Viertelfinale des Ostdeutschen Wasserballpokals ausgeschieden. Der Titelverteidiger unterlag in einer Wiederholung des Vorjahresfinales gegen die SGW Brandenburg, die jetzt Mitte Juni das Final Four um die prestigeträchtige Trophäe austragen darf.

 

Von allen Beteiligten wurde ein harter Kampf mit knappem Ausgang erwartet, so dass auch Trainer Ulrich Häntschel seine Kiezwasserballer vor dem Spiel einschwor: „Wir dürfen uns gegen diese Mannschaft keine einfachen Fehler im Umkehrspiel erlauben und müssen immer auf der Hut sein.“

 

Tatsächlich entwickelte sich von Beginn an, eine körperlich hart geführte Partie auf Augenhöhe, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Gleich in der Anfangsminute konnte Moritz Meißner die erste Überzahlsituation ausnutzen und die Heimmannschaft in Führung bringen. Zwei Treffer der Gäste egalisierte Staffan Langner ebenfalls in Überzahl zum 2:2. Nach einer erneuten Brandenburger Führung war es dann Maximilian Meißner, der eine Kontersituation nach tollem Zuspiel von Philipp Witzmann zum 3:3 abschloss. Den Schlusspunkt des ersten Viertels aus Berliner Sicht setzte dann erneut Moritz Meißner, bevor die Havelstädter ihrerseits eine Überzahlsituation ausnutzten und abermals ausglichen. Nach einem turbulenten Anfangsviertel stand somit ein 4:4 auf der Anzeigetafel.

 

Auch im zweiten Spielabschnitt setzte sich das bisherige Spielgeschehen fort. Ein Spieler der Gäste, Christian Hehr, wurde nach einem Kontrafoul folgerichtig zum frühzeitigen Duschen geschickt, doch der SCW konnte daraus keinen Profit schlagen. Im Gegenteil: Trainer Ulrich Häntschel sah eine zunehmend unruhig und unkonzentriert agierende Mannschaft. Eine zwischenzeitliche Zweitoreführung der Brandenburger konnten Moritz Meißner und Sascha Knoop zwar noch egalisieren; jedoch konnte sich der Ostbrandenburger Zweitligist noch vor der Viertelsirene erneut mit zwei Treffern absetzen. Brandenburg erneut um zwei Treffer absetzen. Lediglich Pascal Hübscher hielt hierbei die Weddinger Fahne hoch, als er zunächst noch auf 7:8 verkürzte.

 

Im dritten Viertel lief zunächst auf beiden Seiten wenig zusammen. Viele Umkehrfouls und leichte Fehlpässe auf Seiten der Gastgeber und eine schwache Chancenverwertung bei den Brandenburgern hielten das Spiel offen. Lediglich ein Überzahltor durch Melwin Meißner konnte den Nordberlinern in dieser Phase gelingen, so dass es mit einem 8:10-Zwischenstand in das Schlussviertel ging.

 

Hier zeigten sich dann noch einmal das Aufbäumen und die Willenskraft unserer Verbandsligamannschaft, die dem Zweitligisten unbedingt ein Bein stellen wollte. So konnte das Spiel durch Tore von Philipp Witzmann und wieder Moritz Meißner ausgeglichen werden. Nach dem erneuten Führungstreffer der Gäste war es wiederum Moritz Meißner, der mit seinem fünften Streich zum 11:11 ausglich. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 3:17 Minuten zu spielen, die die Gäste besser zu nutzen wussten. Der Endstand von 11:15 fiel für den Spielverlauf sicher etwas zu hoch aus, der SCW konnte sich aber über die Niederlage auch nicht beschweren.

 

Trainer Ulrich Häntschel kommentierte nach dem Schlusspfiff: „Die Mannschaft hat heute einen tollen Kampf geliefert, sich am Ende aber leider nicht dafür belohnt. Wir haben hier gegen eine sehr gute Mannschaft verloren, die um den Aufstieg in die DWL-B-Gruppe mitspielen kann. Also auf ein Neues im Jahr 2015!“

 

Für Wedding II spielten (und trafen):

Max Dahms – Moritz Meißner (5), Melwin Meißner, Staffan Langner, Maximilian Meißner, Pascal Hübscher, Sascha Knoop, Philipp Witzmann (je 1), Vincent Fritz, Tamas Kocsis, Marcus Wermke, Dominik Lefevre, Joan Morales

 

 

 

Pokalschlacht: In einem hart umkämpften Match zog der heimische SCW nach dem 11:9-Finalsieg im Vorjahr dieses Mal den Kürzeren.

 

Foto: Dennis Wagner

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