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Wedding sichert Platz 4 der B-Gruppe

 

20. März 2016, Tzwänn Marschalek

 

Mit einem 14:9-Kantersieg über den SV Cannstatt hat sich der SC Wedding am vergangenen Samstag den vierten Platz in der B-Gruppe der Deutschen Wasserball Liga gesichert. Der Nordberliner Kiezclub war von Beginn an die überlegene Mannschaft und legte einen verdienten Start-Ziel-Erfolg hin. In den Mitte April startenden Pre-Playoffs um den Aufstieg in die A-Gruppe wartet nun der SV Bayer Uerdingen.

 

Die Ausgangssituation war für den SC Wedding nicht einfach. Die Berliner lagen vor der Partie nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen SC Neustadt auf Rang vier des Klassements. Aber die Süddeutschen hatten mit dem derzeit Tabellenletzten aus Fulda die vermeintlich einfachere Aufgabe vor der Brust. Für die Qualifikation zu den Pre-Playoffs musste also unbedingt ein Sieg her. Sören Mackeben brachte es vor der Partie für seine Jungs auf den Punkt: „Heute gibt es nur sehr geil oder sehr scheiße.“

 

Die Botschaft war offenbar angekommen, denn der SCW drückte von Beginn an auf das Tor der Gäste aus Stuttgart. Arnhold, der später als Wegbereiter des Weddinger Erfolgs zum Spieler des Tages gekürt wurde, erzielte innerhalb von nur vier Minuten einen lupenreinen Hattrick. Knoop legte nach zwischenzeitlichen Anschlusstreffern der Cannstätter zunächst zum 4:1 und Anfang des zweiten Viertels zum 6:2 nach. Insbesondere in diesem zweiten Spielabschnitt schien den Berlinern alles zu gelingen. Die Gäste kamen zwar mit ihrem dritten Treffer noch einmal kurzzeitig auf drei Tore heran. Noch vor dem Seitenwechsel erhöhten jedoch Melwin Meißner sowie sein Bruder Moritz und Hübscher jeweils in Überzahl auf 9:3.

 

Auch nach der Pause ließ sich der Weddinger Angriffszug nicht aufhalten. Völkel und Kotowski glänzten mit ansehnlichen Fernwürfen. Hübscher stellte die 8-Tore-Führung nach einem weiteren Treffer des SV Cannstatt wieder her. Das Spiel war hier längst entschieden und es mag daran gelegen haben, dass sich der SC Wedding nunmehr gehäuft Unaufmerksamkeiten in Angriff und Verteidigung leistete. Sinnbildlich dafür stehen die Gegentore fünf und sechs, die die Berliner noch vor dem Ende des dritten Viertels kassierten – in beiden Fällen nach einer unnötig verursachten Unterzahlsituation.

 

Dieses Aufbäumen der Cannstätter machten Völkel und Sarosi zu Beginn des letzten Spielabschnitts mit ihren Toren zum 14:6 zwar wieder wett. Dann aber kehrten die leichten Fehler erneut zurück, sodass Cannstatt noch drei weitere Treffer markieren konnten. Diese hatten zwar nur noch kosmetischen Charakter; für Sören Mackeben gaben Sie dennoch Anlass zur Warnung. „Wenn wir uns das in den Playoffs leisten, dann werden wir hart dafür bestraft werden“, so der Berliner Trainer.

 

In den Playoffs um den Aufstieg in die A-Gruppe der Deutschen Wasserball Liga und den Einzug ins diesjährige Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft trifft der SCW nunmehr auf den Fünftplatzierten der oberen Tabellenhälfte, den SV Bayer Uerdingen. Das Best-of-Five-Duell startet voraussichtlich Mitte April mit einem Heimspiel für Berlin.

 

Für den SCW spielten: Lis – Arnhold, Knoop (je 3 Tore), Hübscher, Völkel (je 2), Sarosi, Melwin und Moritz Meißner, Kotowski (je 1), Biegel, Langner, Drachenberg, Koch

 

 

 

 

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