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Bundesligareserve souverän im Pokalviertelfinale

 

17. März 2017, Maximilian Meißner

 

Die Reserve des Wasserball-Bundesligisten SC Wedding ist ins Viertelfinale des Ostdeutschen Wasserballpokals eingezogen. Am vergangenen Samstag besiegte der SCW 2 den SV Halle vor eigenem Publikum mit 17:10. Die nächste Runde findet voraussichtlich Ende April statt; der Gegner steht noch nicht fest.

 

Am vergangenen Samstag stieg unmittelbar nach der Niederlage der Bundesligamannschaft im Spitzenduell gegen den SVV Plauen, auch die zweite Vertretung des SC Wedding ins Wasser. Gegen den Zweitligavertreter SV Halle/Saale wollte man in die nächste Pokalrunde des Wettbewerbs der Landesgruppe Ost einziehen. Mit einer gemischten Mannschaft, deren Altersspanne zwischen jüngstem und ältestem Spieler bei 24 Jahren lag, sollte der Heimsieg schließlich gelingen.

 

Die Nordberliner begannen in der Defensive hoch konzentriert und ließen in der Normalverteidigung kaum gute Chancen zu. Sobald die Hallenser dann doch eine Lücke im Defensivverbund ausgemacht hatten, stand ein bestens aufgelegter Sven Marschalek im Tor, welcher den ersten Gegentreffer erst nach über 6 Minuten Spielzeit hinnehmen musste. Einziges Manko bis hierhin war die eigene Chancenverwertung des SC Wedding. Lediglich Witzmann, direkt im ersten Angriff, und Maximilian Meißner konnten im ersten Spielabschnitt für die Hausherren treffen.

 

Auch im zweiten Viertel stand die Defensive der Weddinger sehr sicher, absetzen konnte sich die Mannschaft jedoch trotzdem nicht. Ein früher Treffer durch Schlegelmilch wurde ebenso schnell durch die Gäste beantwortet. Das gleiche Szenario wiederholte sich zur Mitte des Spielabschnitts, als Hurpins Treffer nur 14 Sekunden später mit einem erfolgreichen Schuss des Zweitligisten erwidert wurde. Erst ein Doppelschlag durch Witzmann ließ den Vorsprung erstmalig auf drei Tore ansteigen, ehe die Gäste den Schlusspunkt in der ersten Spielhälfte setzten.

 

Die Berliner fanden in der Pausenansprache aber scheinbar den richtigen Ton. Durch vier Treffer in knapp vier Minuten gelang es den Gastgebern auf 10:4 davonzuziehen. Während die Defensive um „Senior“ Lubenow sicher stand, trafen vorne dreimal Moritz Meißner und einmal Burde. Erst ein Strafwurf brachte die Hallenser zurück auf die Anzeigetafel. Isensee setzte sich in der Folge in der Centerposition wunderbar durch und erzielte das 11:5, ehe dem ligahöheren Gegner noch zwei Treffer gelangen.

 

Ein 4-Tore-Vorsprung zu Beginn des Schlussabschnitts war also keineswegs ein sicheres Polster, doch die Mannschaft spielte den Vorsprung souverän nach Hause. Zwei schöne Abschlüsse durch Gebauer und Kopp führten zu einer beruhigenden 13:7-Führung. Dies zog allerdings auch einige Nachlässigkeiten in den Abwehrreihen nach sich, so dass beide Mannschaften noch zu einfachen Toren kamen. Den Schlusspunkt auf Berliner Seite setzten mit je 2 Treffern Schlegelmilch und Moritz Meißner.

 

Insgesamt war die Zufriedenheit in der Mannschaft nach diesem gelungenen Pokalauftakt zu spüren, zumal die Bundesligareserve der Weddinger in dieser Konstellation zum ersten Mal zusammenspielte. Bewusst war den meisten allerdings auch, dass für den Einzug in das Final Four noch einmal eine Leistungssteigerung vonnöten ist. Die Auslosung des Viertelfinales steht noch an, gespielt wird vermutlich am Wochende des 29. und 30. Aprils 2017.

 

Der SC Wedding II spielte mit: Marschalek - Moritz Meißner (5 Tore), Schlegelmilch, Witzmann (je 3), Maximilian Meißner, Isensee, Gebauer, Burde, Hurpin, Kopp (je 1), Lubenow, Wermke

 

Starke Offensive: Gegen den Zweitligisten vom SV Halle siegte der SC Wedding 2 vor allem dank einer starken Offensive. Hier beim Schuss: Kevin Kopp.

 

Foto: Wapopic

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