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Platz drei beim Abendroth-Pokal

 

18. September 2017, Tzwänn Marschalek

 

Der SC Wedding hat die 44. Ausgabe des Abendroth-Pokals mit dem dritten Platz abgeschlossen. Der OSC Potsdam und der spätere Turniersieger SVV Plauen waren dem Gastgeber im Kombibad Seestraße eine Nummer zu groß. Der Dank der Mannschaft gilt den Organisatoren und Helfern sowie den freundlichen Stiftern von Pokalen und neuen Bällen.

 

Den Abendroth-Pokal im eigenen Freibad nutzen die Bundesliga-Wasserballer des SC Wedding traditionell zur Einstimmung und Vorbereitung auf die neue Saison. Dieses Jahr wurde das Turnier von Ende August auf Mitte September verschoben, um die Organisation für die Verantwortlichen der Berliner Bäder Betriebe zu erleichtern. Das bedeutete zwar niedrigere Temperaturen, der sportlichen Leistung tat das aber keinen Abbruch.

 

Berlin startete am Freitagabend gegen die – nach Absagen der Mannschaften aus Slagelse (Dänemark) und Bytom (Polen) – einzige internationale Mannschaft aus Vilnius (Litauen). Das Spiel nahm aus Weddinger Sicht eher schleppend Fahrt auf. Litauen ging nach zwei Minuten mit 1:0 in Führung. Der SCW glich durch Kotowski aber schnell aus, ehe Hurpin den Gastgeber erstmalig in Führung brachte. Diese Führung gab Berlin dann auch nicht mehr aus den Händen. Kotowski noch zwei weitere Male, Schlegelmilch ebenfalls doppelt sowie Fabic, Isensee, Hübscher und Thurow stellten den 10:3-Auftaktsieg sicher.

 

Am Samstagmorgen ging es gegen Ligakonkurrent Poseidon Hamburg weiter. Das Spiel verlief hier wesentlich enger. Kotowski schoss Wedding zum 1:0, später sorgte der von der SG Neukölln gewechselte Neuzugang Thurow mit einem Doppelschlag für das 3:2. Nach dem erneuten Ausgleich durch die Gäste brachten Fabic und zwei weitere Male Kotowski den SCW mit 6:3 in Front. Das reichte für den zweiten Sieg, auch wenn Hamburg bis zur Schlusssirene noch auf ein Tor heran kam.

 

Im dritten Spiel gegen den SV Krefeld 72 entwickelte sich eher ein Schwimm- als ein Wasserballwettstreit. Sinnbildlich dafür steht das vielmehr einem Fußballspiel gleichende Endergebnis von 3:1. Die Tore aus Berliner Sicht erzielten Ceccarini, Hurpin und Kotowski.

 

Leider blieb dies das letzte Erfolgserlebnis für die Mannschaft von Sören Mackeben an diesem Wochenende. Samstagabend verschlief der Gastgeber die erste Halbzeit gegen den späteren Turniersieger vom SVV Plauen vollends und lag bereits zum Seitenwechsel mit 1:9 hinten. Den einzigen Treffer landete Kotowski mit dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Die zweite Hälfte verlief insgesamt besser. 2:2 trennte man sich hier nach Toren von Hübscher und Isensee. An der 11:3-Niederlage änderte das aber nichts mehr.

 

Am Sonntag lief es gegen den OSC Potsdam ebenfalls nicht besser. Zwar erzielten Hübscher, Ceccarini und Kotowski insgesamt fünf Treffer. Besonders in der Konterabwehr offenbarten sich aber deutliche Schwächen gegen die agileren Gegner aus der brandenburgischen Landeshauptstadt, sodass das Spiel am Ende mit 12:5 verloren ging.

 

Noch ist aber einige Zeit bis zum Saisonauftakt am 14. Oktober, wo der SC Neustadt im Kombibad Seestraße zu Gast sein wird. Bis dahin kann Mackeben mit seiner Truppe also die verbleibenden Hausaufgaben erledigen.

 

Immerhin neben dem Pokal für den dritten Platz erhielt der SC Wedding zum Abschluss des Turniers auch die Auszeichnung für die fairste Spielweise. Ungeachtet dieses Awards gilt der Dank der Mannschaft den Organisatoren und Helfern des eigenen Vereins sowie den freundlichen Stiftern von Pokalen und neuen Bällen aus der Berliner Sport- und Politikwelt.

 

Für den SCW spielten: Lis, Marschalek - Ceccarini, Burde, Schlegelmilch, Gebauer, Retzig, Hurpin, Fabic, Hübscher, Isensee, Kotowski, Moritz Meißner, Thurow

Ein Monat bleibt Trainer Sören Mackeben noch um seine Mannschaft auf die anstehende Bundesliga-Saison vorzubereiten.

 

Foto: Staffan Langner/SCW

 

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