201710_Hamburg

Wedding tankt Selbstvertrauen mit Doppelsieg

 

31. Oktober 2017, Tzwänn Marschalek

 

Der SC Wedding hat in der Deutschen Wasserball Liga mit einem 10:6-Erfolg über Poseidon Hamburg die ersten zwei Punkte eingefahren. Bereits am Wochenende zuvor hatte man in Frankfurt/Main die dritte Runde des Deutschen Wasserballpokals erreicht. Dort wartet am 11. November der A-Gruppenvertreter Bayer Uerdingen.

 

Die Mannschaft von Sören Mackeben war wild entschlossen nach dem verpatzten Saisonauftakt wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Dafür bot die Partie in Hamburg eine hervorragende Gelegenheit. Bereits im Vorjahr stellte der Auswärtssieg an der Alster einen motivatorischen Knackpunkt dar, der für Wedding eine starke Hauptrunde einläutete.

 

Das wollten die Berliner nun wiederholen und gingen konzentriert in die Partie. SCW-Kapitän Kotowski brachte sein Team nach gut zwei Minuten in Führung und erzielte in der recht ereignisarmen Startphase zu Beginn des zweiten Spielabschnitts auch das 2:1. Melwin Meißner sowie Balaban taten es ihm mit jeweils einem Doppelschlag nach und erzielten die Berliner Treffer drei bis sechs. Hamburg wusste jedoch die Lücken in der Berliner Defensive immer wieder zu nutzen, sodass sich der SCW bis zum Ende des dritten Viertels nicht spürbar absetzen konnte (6:5).

 

Dann machten die Nordberliner allerdings den Sack zu und wussten dabei ihre konditionelle Überlegenheit gut zu nutzen. Balaban und Melwin Meißner im Konter, Hübscher von der Centerposition und Fabic nach schöner Einzelaktion brachten Wedding mit ihren Treffern uneinholbar in Front. Das 6:10 der Hamburger in der letzten Spielsekunde war dann nur noch Ergebniskosmetik.

 

Mit dem ersten DWL-Sieg der laufenden Saison kehren die Berliner wieder in die Erfolgsspur zurück, die sie nun möglichst lange halten wollen. Schon eine Woche zuvor hatte man zudem im Pokal gegen den in der zweiten Liga Süd spielenden Frankfurter SC mit 13:3 die nächste Runde erreicht. Beim ungefährdeten Auswärtssieg trafen für Wedding vier Mal Melwin Meißner, drei Mal Kotowski, je zwei Mal Fabic und Hübscher sowie Ceccarini und Balaban.

 

Weiter geht es nun am 11. November mit dem Achtelfinale des Deutschen Wasserball Pokals. Hier erwarten die Berliner im heimischen Kombibad Seestraße den SV Bayer Uerdingen. Das ist zwar alles andere als ein einfaches Los, bei den letzten Aufeinandertreffen beider Teams in Berlin in den Pre-Playoffs 2016 siegten die Weddinger jedoch jeweils knapp. Diese Coups will die Mannschaft von Sören Mackeben nun natürlich wiederholen.

 

In beiden Partien spielte der SCW mit: Lis – Melwin Meißner (4 Tore in Frankfurt / 3 Tore in Hamburg), Kotowski (3/2), Hübscher, Fabic (je 2/1), Balaban (1/3), Ceccarini (1/0), Hurpin, Burde, Schlegelmilch, Moritz Meißner, Langner, Thurow.

 

 

#nurderkiez

Kapitän geht voran: Philipp Kotowski erzielte für den SCW in Hamburg die wichtigen Auftakttreffer.

 

Fotos: SCW/Mathias Gebauer

 

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