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Wedding kehrt mit einem Punkt aus Krefeld heim

 

7. Dezember 2017, Tzwänn Marschalek

 

Der SC Wedding hat das Auswärtsspiel in der Deutschen Wasserball Liga (DWL) beim SV Krefeld 72 mit 11:11 beendet. Nach einem Auf- und Ab-Spiel mit zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung konnten sich die Berliner am Ende glücklich schätzen, einen Punkt aus der Partie mitzunehmen. Der SCW zählt nun fünf Punkte nach fünf Saisonspielen.

 

Die Auswärtspartie beim SV Krefeld gehört für den SC Wedding zu einer der drei Nordrhein-Westfalen-Spiele in der laufenden Saison. Noch vor zwei Wochen gelang den Berlinern im heimischen Kombibad Seestraße nach kämpferischer Leistung ein 10:8-Erfolg. Diesen Erfolg wollte man nun im Krefeld Badezentrum Bockum natürlich wiederholen.

 

Das Spiel entwickelte sich jedoch zunächst zu einem wahren Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwar brachte Fabic die Gäste aus der Bundeshauptstadt bereits nach 50 Sekunden mit 1:0 in Führung. Krefeld gelang allerdings prompt der Ausgleich. Nach weiteren Treffern von Balaban und Kotowski sowie drei sehenswerten Fernschüssen von Meißner ging es mit 6:6 in die Halbzeitpause.

 

Sören Mackeben spürte, dass der Sieg heute möglich war und fand in der Halbzeitpause offenbar die richtigen Worte. Denn seine Mannschaft legte nach dem Seitenwechsel mit vollem Karacho los. Hurpin in Überzahl, Kotowski und Balaban brauchten nur eine Minute und dreizehn Sekunden um Wedding im dritten Viertel mit 9:6 in Front zu bringen. Langner, der vom Weddinger Goalkeeper Lis mit einem schönen Pass in Szene gesetzt wurde, konterte wenige Minuten später zu einem weiteren Treffer.

 

Alles sah nun für die Berliner nach Sieg aus. Sören Mackeben warnte seine Sieben gar vor zu früher Sicherheit. „Sonst ist das Ganze gleich wieder dahin“, ermahnte der SCW-Coach seine Mannen. Aber als hätte er gegen eine Wand geredet, folgten vier Krefelder Tore. Noch in Viertel drei kämpften sich die Gastgeber auf 9:10 heran. Im letzen Spielabschnitt dauerte es kaum eine Minute, bis der Gleichstand wiederhergestellt war.

 

Also sollten die Schlussminuten entscheiden. Und auch hier schien Berlin zunächst die besseren Karten in der Hand zu halten. Denn Moritz Meißner brachte sein Team mit nur vier Minuten auf der Uhr noch einmal in Führung. Kotowski hatte kurz darauf in Überzahl sogar das 12:10 auf der Hand, scheiterte jedoch am Krefelder Schlussmann. Den Gastgebern hingegen gelang in Überzahl noch einmal der Ausgleich. In der aufregenden Schlussphase scheiterten aber beide Teams in Mann-Mehr-Situationen an ihrem eigenen Unvermögen, wobei sich Wedding für das Endresultat noch bei seinem Torwart Lis bedanken konnte, der wenige Sekunden vor Schluss das Unentschieden gegen den dreifachen Krefelder Torschützen Dragic festhielt.

 

Die Berliner gehen damit aus fünf Saisonspielen in der Hauptrunde Pro B der DWL mit fünf Punkten hervor. Zwei Heimniederlagen stehen ein Heimsieg und ein Auswärtssieg sowie das Unentschieden in Krefeld gegenüber. Am 10. Dezember folgt mit dem Auswärtsspiel im Plauener Wasserballkessel die nächste Gelegenheit zu punkten. Vorab tritt der SCW im Nachholspiel des Deutschen Wasserballpokals am kommenden Samstag gegen Bayer Uerdingen an. Für die Partie, die um 17:30 Uhr im Kombibad Seestraße startet, zählen die Berliner auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen.

 

Für Berlin im Wasser waren: Lis – Meißner (3 Tore), Kotowski, Balaban (je 2), Fabic, Hurpin, Langner, Moritz Meißner (1), Knoop, Thurow, Schlegelmilch, Burde, Cecarini

 

 

 

Konterangriff: Moritz Meißner war einer der Torschützen des SCW, die am Samstag gegen Krefeld erfolgreich waren - leider einmal zu wenig für zwei Punkte.

 

Foto: SCW/Marschalek

 

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