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Doppelwochenende erfolgreich beendet

 

25. Januar 2018, Tzwänn Marschalek

 

Der SC Wedding konnte das vergangene Wochenende nutzen, um Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben der Saison zu tanken. Zwar reichte es am Samstag in der Deutschen Wasserball Liga gegen Poseidon Hamburg nur zu einem 5:5-Unentschieden. Am darauffolgenden Nachmittag qualifizierte sich die Sieben von Sören Mackeben gegen den favorisierten A-Gruppen-Vertreter Bayer Uerdingen jedoch mit 11:9 nach Fünfmeterwerfen für das Viertelfinale des Deutschen Wasserball Pokals.

 

Zwei Heimspiele hatte der SCW am vergangenen Samstag vor der Brust. Nach dem Auswärtssieg beim SC Neustadt gingen die Berliner hochmotiviert ins Wasser, um gegen Hamburg weitere Punkte für die Qualifikation zu den Playoffs zu sammeln. „Das ist hier keine Aufgabe, die wir einfach abharken“, warnte Sören Mackeben seine Spieler jedoch vor dem Duell. „Wenn wir hier heute mit einem Tor mehr aus dem Wasser steigen als der Gegner, dann ist alles super.“

 

Dazu reichte es jedoch nicht. In der Tat musste Berlin sich am Ende des Spiels gegen eine sehr passiv, aber defensiv auch sehr kontrolliert auftretende Mannschaft von der Elbe noch glücklich schätzen, dass es für einen Punkt gereicht hatte. Denn abgesehen vom 2:1-Zwischenstand, für den Kotowski und Balaban zu Anfang des zweiten Spielabschnitts gesorgt hatten, waren es vor allem die Gäste, die im Kombibad an der Seestraße Oberwasser hatten. 1:0, 4:2 und auch 5:4 lagen die Hamburger zwischenzeitlich vorne. Immerhin: Wedding kämpfte sich mit den erwähnten Toren sowie weiteren Treffern von Cecarini und Melwin Meißner immer wieder heran. Letztlich mussten beide Mannschaften mit der Punkteteilung leben.

 

Am darauffolgenden Sonntag war eine solche ausgeschlossen, denn im Achtelfinale des Deutschen Wasserball Pokals musste natürlich ein Sieger gefunden werden. Der Kontrahent von Bayer Uerdingen galt hierbei als eindeutiger Favorit, wenn die Krefelder in der jüngeren Vergangenheit auch stets Schwierigkeiten an der Spree hatten.

 

Und daran wollte Berlin anknüpfen, das defensiv mit einer konzentrierten Leistung startete und auch offensiv die ersten Akzente des Spiels setzte. Kotowski mit einem Doppelschlag und Langner brachten den SCW bis zur Mitte des zweiten Viertels mit 3:0 in Führung. Dann kam aber auch Bayer besser ins Spiel, rückte zunächst auf einen Treffer heran und glich – nachdem zuvor Schlegelmilch auf 4:2 erhöht hatte – kurz vor dem Seitenwechsel sogar aus.

 

Nun war es für Wedding der erwartet harte Kampf. Doch man ließ auch die Gäste nicht einfach gewähren. Diese erzielten in Spielabschnitt drei zwar das 5:4 und waren auch vier Minuten vor Schluss die ersten, die das sechste Tor erzielten. Kotowski mit dem 5:5 und Melwin Meißner mit dem 6:6 stellten den Gleichstand für Berlin aber noch vor der Schlusssirene wieder her.

 

Also musste ein Sieger im Fünfmeterwerfen gefunden werden. Und hier ließ sich Berlin nicht lumpen. Kotowski, Melwin und Moritz Meißner, Thurow und Balaban brachten ihre Würfe sicher im Kasten der Uerdinger unter. Weil auf der anderen Beckenseite SCW-Keeper Pawel Lis zudem den vierten Versuch der Gäste erfolgreich parierte, war das Spiel gewonnen.

 

„Wir bleiben im neuen Jahr weiter ungeschlagen“, kommentierte SCW-Torwart Pawel Lis nach der Partie am Sonntag mit einem Lächeln auf den Lippen. „Daraus ziehen wir auch Kraft für die weiteren Spiele in den kommenden Wochen.“ Und hier wartet ein wahres Mammutprogramm auf Berlin. Bereits am kommenden Samstag treffen die Berliner vor heimischem Publikum erstmals auf Aufsteiger SGW Rhenania/Poseidon Köln. Bis Ende Februar warten darüber hinaus weitere vier DWL-Partien sowie das Pokal-Viertelfinale gegen den Deutschen Meister von 2012: ASC Duisburg.

 

Wedding spielte mit: Lis – Kotowski (1 Tor am Samstag / 3 Tore und 1 Fünfmetertreffer am Sonntag), Melwin Meißner (2/1+1), Balaban (1/0+1), Schlegelmilch, Langner (je 0/1), Cecarini (1/0), Thurow, Moritz Meißner (0/0+1), Hurpin, Hübscher, Burde, Reitzig.

 

 

 

 

 

Goalgetter: Melwin Meißner erzielte gegen Hamburg und Uerdingen den Ausgleichstreffer für den seinen Verein, den SC Wedding.

 

Foto: SCW

 

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