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Westwochenende endet punktlos für SCW

 

8. Februar 2018, Tzwänn Marschalek

 

Der SC Wedding musste am vergangenen Wochenende in der Deutschen Wasserball Liga (DWL) zwei Niederlagen einstecken. Gegen Tabellenführer Duisburg 98 unterlag die Sieben von Sören Mackeben am Samstag mit 5:7. Tags darauf hagelte es gegen den bisher sieglosen Tabellenletzten aus Köln eine deutliche 3:10-Niederlage. In der Tabelle der B-Gruppe der DWL bleibt Wedding allerdings weiter Vierter.

 

Zum Doppelwochenende reiste die Mannschaft vom Wasserballbundesligisten SC Wedding nach Nordrhein-Westfalen. Gegen Tabellenführer Duisburg und den nur eine Woche zuvor besiegten Gegner von Poseidon Köln wollte man für die anstehenden Playoffs um den Aufstieg in die DWL-A-Gruppe weitere Punkte sammeln. Das blieb für die krankheitsgeschwächten Berliner, bei denen neben den fehlenden Leistungsträgern Thurow und Knoop auch Kapitän Kotowski gesundheitlich angeschlagen war, jedoch Wunschdenken.

 

Dabei ließ der Spielbeginn gegen Duisburg zunächst sogar auf bessere Ergebnisse hoffen. Melwin Meißner brachte die Gäste von der Spree nämlich schon nach 48 Sekunden mit 1:0 in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich legte zudem Hurpin Mitte des ersten Viertels mit einer kuriosen Rückhand in Überzahl nach. Dann aber zog der Tabellenführer auf 4:2 davon. Ein Abstand, den Wedding das gesamte Spiel über nicht mehr einholen konnte. Die Tore von Balaban (zweimal) und erneut Meißner waren nur noch für die Statistik.

 

Tags darauf forderte Sören Mackeben von seiner Truppe mehr Biss und eine konzentrierte Leistung, um auf die am Samstag ebenfalls sieglosen Krefelder im Kampf um den vierten Tabellenrang weiteren Abstand zu schaffen. Gegner Köln erwischte die Berliner jedoch kalt. Der Tabellenletzte, der bei einer Niederlage so gut wie abgestiegen gewesen wäre, agierte von Beginn an hochkonzentriert und vor allen Dingen mutig. Der SCW hatte dem nicht viel entgegenzusetzen und lag nach acht gespielten Minuten bereits 0:4 zurück.

 

In Viertel zwei verkürzte Ceccarini zwar für seine Truppe. Köln kam aber ebenfalls erneut zum Abschluss. Als Kotowski dann Anfang des dritten Viertels das 2:5 erzielte keimte auf Berliner Seite noch einmal Hoffnung auf. Das entstehende Momentum würgte Wedding jedoch ganz im Zeichen eine vergessenswürdigen Partie schnell ab. Balaban brachte mit einer regelwidrigen Schlagbewegung über Wasser sein Team für vier Minuten in Unterzahl. Diese Zeit wusste der Gastgeber aus der Domstadt gut zu nutzen und zog uneinholbar auf 9:2 davon. An der absolut verdienten Niederlage änderte auch Isensees abschließender Treffer nichts mehr.

 

„Ein Wochenende zum Abharken“, hieß das einhellige Fazit bei den Weddingern am frühen Sonntagnachmittag. Das muss für Berlin auch gelingen, will man am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten vom SVV Plauen und am Sonntag auswärts im Pokalviertelfinale gegen den A-Gruppendritten vom ASC Duisburg in irgendeiner Weise bestehen.

 

Für Berlin am Start waren: Lis, Marschalek – Balaban (2 Tore am Samstag / 0 Tore am Sonntag), Melwin Meißner (2/0), Hurpin (1/0), Ceccarini, Isensee, Kotowski (0/1), Burde, Reitzig, Moritz Meißner, Hübscher, Langner, Schlegelmilch

 

 

 

 

Angeschlagen: SCW-Kapitän Philipp Kotowski kam gegen Duisburg 98 und die SGW Köln krankheits-bedingt nur sporadisch zum Einsatz.

 

Foto: Nikolay Filyakov

 

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