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SCW geht gegen Krefeld in Führung

 

13. März 2018, Tzwänn Marschalek

 

Der SC Wedding hat in den Playoffs um den Aufstieg in die A-Gruppe der Deutschen Wasserball Liga (DWL) zwei Heimsiege errungen. In der ungewohnten Spielstätte in Schöneberg siegten die Nordberliner gegen den SV Krefeld am Samstag mit 7:6 und tags darauf mit 8:7. Nach der knappen Auswärtsniederlage vor Wochenfrist führen die Berliner die Best-of-Five-Serie damit nunmehr mit 2:1 an und benötigen nur noch einen Sieg für den Einzug in die nächste Runde.

 

"Die Methodik der Playoffs ist einfach", erklärte Sören Mackeben seiner Mannschaft vor den Duellen am vergangenen Wochenende. "Wenn du gewinnst, nimmt das etwas den Druck raus. Wenn du verlierst, hast du den Druck auf deiner Seite. Nicht mehr und nicht weniger." Und dieser Druck verlieh seiner Mannschaft in der Heimpartie am Samstag zunächst vor allem im Abschluss zu oft ein wackliges Händchen. Zwar erzielte Melwin Meißner im Konter noch das 1:0. Danach jedoch dauerte es für die Weddinger mehr als zwei Viertel, ehe der nächste Treffer folgte. Krefeld lag inzwischen 3:1 in Front, als Hübscher mit der letzten Pausensirene einen Abpraller des Krefelder Torwarts verwertete.

 

Im Schlussabschnitt fanden in den Reihen der fitnessmäßig überlegenen Weddinger vor allem die Berliner Topscorer Kotowski und Melwin Meißner ihre Abschlussstärke wieder. Der Kapitän mit zwei Toren und Melwin Meißner mit drei erfolgreichen Abschlüssen, unter anderem dem sehenswerten 7:5-Treffer, sicherten für den SCW den Ausgleich in der Playoff-Serie.

 

Am Sonntag waren dann erneut alle Berliner Akteure gefragt, insbesondere als abermals Krefeld besser ins Spiel kam. Die Gäste gingen schnell 2:0 in Führung und erhöhten später auf 4:1 und 5:2. Nur die Tore von Melwin Meißner und Ceccarini sowie der in beiden Partien starke Rückhalt Lis hielt den SCW zu diesem Zeitpunkt im Spiel.

 

Krefeld verpasste in Überzahl aber die Gelegenheit gar auf 6:2 davon zu ziehen, ehe der Gastgeber aus dem Berliner Norden mit je zwei Toren von Knoop und Ceccarini sowie weiteren Treffern von Balaban und Kotowski selbst in Führung ging. Besonders sehenswert: Knoops Direktabnahme mit der Pausensirene im dritten Spielabschnitt, nachdem dieser durch Thurow von der Ecke aus schön in Szene gesetzt worden war. Krefeld fehlte letztlich die Kraft, um den Zwei-Tore-Vorsprung wieder zu nivellieren. Der abschließende Überzahltreffer blieb Ergebniskosmetik.

 

Wedding geht damit in der Best-of-Five-Serie um den Einzug ins Halbfinale der Playoffs mit 2:1 in Führung. Am kommenden Samstag reisen die Berliner erneut nach Krefeld. "Natürlich mit dem Ziel, dort den Sack zuzumachen", wie Kapitän Kotowski kommentierte.

 

Für Berlin spielten: Lis - Melwin Meißner (Samstag 4 Tore/Sonntag 1 Tor), Kotowski (2/1), Ceccarini (0/3), Knoop (0/2), Hübscher (1/0), Balaban (0/1), Langner, Thurow, Burde, Isensee, Reitzig, Schlegelmilch.

 

 

 

 

 

Spieler des Tages: Pawel Lis war mit seinen Paraden wie üblich einer der Garanten des Berliner Erfolgs..

 

Foto: Wapopic

 

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