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SCW kämpft weiter um Aufstieg in A-Gruppe

 

6. April 2018, Tzwänn Marschalek

 

Der SC Wedding reist morgen zum zweiten Halbfinalspiel in den Playoffs um den Einzug in A-Gruppe der Deutschen Wasserball Liga (DWL). Mit dem Gegner vom SV Duisburg 98 haben die Berliner eine harte Nuss zu knacken. Nicht nur muss nach der Hinspielniederlage vor Wochenfrist mindestens einmal auswärts gewonnen werden - auch die Vorbereitung verlief bei den Wasserballern aus dem Kiez eher holprig.

 

Die Niederlage aus dem Hinspiel vor einer Woche (9:10) sitzt noch tief bei den Aktiven des SC Wedding. Vor heimischem Publikum hatte die Truppe von Coach Sören Mackeben erst in der letzten Spielminute das entscheidende zehnte Gegentor kassiert. "Insbesondere wenn wir sehen, was wir als Team für eine Leistung gezeigt haben, dann schmerzt es, dass wir das Ding zuhause nicht für uns entscheiden konnten", resümierte Allrounder Staffan Langner jüngst.

 

Dabei startete am Ostersamstag die Partie sogar ganz nach Maß: Aus einer konzentrierten Verteidigung heraus ging Berlin nach gut fünf Minuten Spielzeit durch Isensee mit 1:0 in Führung. Kotowski und Thurow erhöhten wenig später auf 2:0 bzw. 3:1. Duisburg kam zwar nach der ersten Viertelpause zum 3:3-Ausgleich, der Weddinger Kapitän Kotowski brachte seine Truppe aber abermals in Führung. Erst nach dem Seitenwechsel ergriff Duisburg erstmals die Initiative und zog selbst auf zwei Tore davon.

 

Wedding ließ sich aber nicht abschütteln. Pure Begeisterungsstürme bei den Berliner Fans lösten der 7:7-, 8:8 und 9:9-Ausgleich aus, der nach Treffern von Balaban, Kotowski und Melwin Meißner möglich war. Die Begeisterung verflog jedoch jäh, als Duisburg seine vermeintlich letzte Möglichkeit nutzte und per Centerabschluss das 10:9 erzielte. Die verbleibenden 42 Sekunden reichten nicht mehr für einen weiteren erfolgreichen Angriff.

 

Noch ist für Berlin zwar nicht alles verloren: In der Best-of-Five-Serie um den Einzug ins Finale der Playoffs der DWL-B-Gruppe gewinnt erst das Team, das drei Siege davonträgt. Der SCW müsste nun aber in Duisburg wenigstens einmal gewinnen.

 

"Das wird sauschwer", weiß auch Teamkapitän Philipp Kotowski. "Aber wir geben die Hoffnung natürlich nicht auf." Trainer Sören Mackeben bereiten allerdings personelle Schwierigkeiten Kopfzerbrechen. Eine ganze Reihe von Spielern war in dieser Woche gesundheitlich angeschlagen oder aus beruflichen Gründen verhindert. Letzte Hiobsbotschaft: Center-Routinier Sascha Knoop dürfte nach einem schweren Infekt weiterhin ausfallen.

 

Dennoch will sich Berlin nicht einfach so geschlagen geben. SCW-Mannschaftskapitän Kotowski bekräftigt: „Wir nehmen nicht den ganzen Weg nach Duisburg auf uns, um uns dann einfach abschießen zu lassen.“ Und falls die Berliner doch geschlagen nach Hause reisen sollten, dann wartet in zwei Wochen zumindest die Gelegenheit auf das Spiel um Platz 11 in der DWL.

 

Das Spiel gegen Duisburg 98 beginnt am Samstag, den 7. April 2018 um 17 Uhr. Es kann auf der Webseite des DSV im Ergebnisticker live verfolgt werden.

 

 

 

 

 

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