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Weddinger Kapitän wechselt nach Spanien

 

29. Mai 2018

 

Der SC Wedding wird die kommende Saison der Deutschen Wasserball Liga ohne seinen aktuellen Kapitän spielen. Philipp Kotowski wurde sich nun mit dem spanischen Erstligisten Tenerife Echeyde einig und wird daher im Sommer auf die kanarischen Insel wechseln.

 

Der kürzlich als neuer SCW-Trainer gestartete Sven Marschalek reagierte auf die Nachricht seines Leistungsträgers mit einem lachenden und einem weinenden Auge. "Für uns ist das natürlich ein großer spielerischer Verlust“, weiß Marschalek und fügt hinzu: „Gleichzeitig sind wir natürlich enorm stolz, dass ein Spieler des SC Wedding die Chance erhält, sich in der spanischen Wasserball-Liga auszuzeichnen.“

 

„Philipp hat sich die Chance durch seinen großartigen Einsatz im und am Beckenrand beim SC Wedding absolut verdient“, heißt es auch aus dem Management des SC Wedding. Man sei sich daher auch unbedingt sicher, dass "Kotti" sich in Spanien durchsetzen und dort ein wichtiger Leistungsträger werde. Diesem Tonus schloss sich auch der neu ins Weddinger Trainerteam gewechselte Andreas Schlotterbeck an: „Die Lücke, die Philipp bei uns reißt, ist natürlich enorm.“

 

Der Weddinger Kapitän zeigte sich vor allem dankbar für die Gelegenheit, international Spielerfahrung zu sammeln und für die jahrelange Unterstützung bei seinem Verein: „Der SC Wedding ist für mich wie eine Familie geworden. Ich bedanke mich beim Verein und vor allem bei der Mannschaft, die die letzten fünf Jahre zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Der Abschied fällt mir natürlich schwer; ich freue mich aber auch auf diese Gelegenheit.“

 

Gleichzeitig bedankte sich Kotowski bei dem ehemaligen Nationalspieler und selbst international aktiven Sören Mackeben, der ihm diese Gelegenheit erst ermöglicht hatte. Philipp habe ihn bereits im Frühjahr gefragt, ob er eine Chance auf eine ausländische Mannschaft für ihn sehe, erzählt der mittlerweile vom Traineramt ins SCW-Management gewechselte Mackeben. Dass das nun geklappt hat, sei natürlich cool.

 

Mackeben findet aus Sicht des Vereins aber noch einen weiteren Grund zur Freude über den Wechsel seines Kapitäns. „Das ist auch eine tolle Motivation für unseren Nachwuchs“, erklärt er. „Die Botschaft ist natürlich klar: Seht her, das ist einer aus dem Kiez. Strengt euch an, dann könnt ihr das ganz genauso schaffen.“

 

In diesem Sinne wünschen wir Philipp auf seinem internationalen Weg maximale Erfolge und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen in der Sonne von Teneriffa.

 

Foto: Nikolaey Filyakov / SCW

 

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