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SCW zum Jahresabschluss in Heidelberg und Neustadt

 

11. Dezember 2014, Tzwänn Marschalek

 

Die Bundesligawasserballer des SC Wedding 1929 e.V. reisen am kommenden Wochende zum Doppelspieltag nach Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Am Samstag geht es im Heidelberger Bundesleistungszentrum gegen den Aufsteiger von der SGW Leimen/Mannheim, am Sonntag wartet im nur 60 Kilometer entfernten Neustadt an der Weinstraße der altbekannte SCN auf die Jungs aus dem Kiez.

 

„Wir haben an diesem Wochenende einiges gutzumachen“, weiß Kapitän Sascha Knoop, „Nicht nur, dass wir vor Wochenfrist leichtfertig Punkte in Laatzen abgegeben haben und damit immer noch ohne Sieg dastehen; mit dem SC Neustadt haben wir auch noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen.“ In der letzten Saison hatten die Rheinländer in den Playdowns mit 2:1 über Wedding triumphiert und die Berliner damit in die abschließenden Abstiegsduelle geschickt.

 

Damals galt der SCW eher als Favorit; heute sind die Karten anders verteilt. Der SCW steht momentan auf dem vorletzten Platz der DWL-B-Gruppe, nur die Mannheimer liegen noch sieglos dahinter. Neustadt dagegen besiegte erst am vergangenen Wochenende den Tabellenführer aus Plauen, der wiederum zu Saisonbeginn 10:4 über Berlin triumphiert hatte.

 

Stefan Tschierschky will sich deswegen aber nicht zu großen Rechenspielen verleiten lassen. „Ich hätte nicht gedacht, dass wir zum Kellerduell gegen Leimen/Mannheim anreisen. Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich mit der Maximalpunktzahl rausgehen. Das wird kein Zuckerschlecken, aber wir erwarten auch nicht, dass einem in der Bundesliga irgendwas geschenkt wird.“, so der Trainer der Berliner.

 

Noch nicht ganz fest steht, ob Tschierschky am Wochenende wieder auf alle Akteure seines Teams zurückgreifen kann. Einige Spieler laborierten Anfang der Woche an Krankheiten oder kleineren Verletzungen. Zudem ist Melwin Meißner nach seiner „Rolle ohne Ersatz“ gegen Potsdam ohnehin noch mindestens ein Spiel gesperrt. Die Vorzeichen sind also verhalten – das sollte aber umso mehr Grund für den SCW sein, das Jahr doch noch zu einem versöhnlichen Ende zu führen.

 

 

#nurderkiez

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