201410_ehrl_cup

Copyright © SC Wedding 1929 e.V. Kontakt Impressum

Kiez-Wasserballer beim Andreas-Ehrl-Cup auf dem Treppchen

 

14. Oktober 2014, Tzwänn Marschalek

 

Mit einer im Turnierverlauf gesteigerten Leistung haben die Wasserballherren des SC Wedding 1929 am vergangenen Wochenende beim Saisonvorbereitungsturnier des Ligakonkurrenten Potsdam den dritten Platz unter fünf Mannschaften belegt. Mit von der Partie waren neben den Weddingern und dem Gastgeber auch die Bundesligisten von den White Sharks Hannover, vom SV Krefeld 72 und von der SpVg Laatzen.

 

Das Turnier in der Potsdamer Brauhausberg-Schwimmhalle ist für den Nordberliner Bundesligisten traditionell eine gute Gelegenheit kurz vor Saisonbeginn noch einmal an der taktischen Ausrichtung zu arbeiten. Im ersten Spiel gegen die White Sharks Hannover gelang dies aber nur bedingt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der neuen Zone und einem schnellen Rückstand mussten die Mannen von Trainer Stefan Tschierschky schon nach wenigen Minuten auf eine Pressverteidigung umstellen. Dann fand man besser ins Spiel, sodass der 10:10-Endstand durch Tore von Kotowski (4), Grütte, Knoop (je 2), Balaban und Koch für versöhnliche Mienen sorgte.

 

Trainer Tschierschky kommentierte die erste Partie des Wochenendes denn auch mit den Worten: „Wir waren die ersten zwei Viertel total passiv und haben Hannover das Spiel machen lassen. Danach haben wir dann unsere Linie besser gefunden und konnten eine bessere Mannschaftsleistung präsentieren.“

 

Nur wenige Stunden später war es dann wesentlich schwieriger positive Worte für die soeben deutlich verloren gegangene Begegnung mit der Mannschaft aus Krefeld zu finden. Nach einem 0:7-Halbzeitstand gingen die Weddinger mit 8:14 sprichwörtlich baden. Immerhin hatte man durch Tore von Knoop (3), Koch (2) sowie je einen Treffer von Kotowski, Balaban und Melwin Meißner die zweite Hälfte für sich entschieden. Das ernüchternde Fazit von Stefan Tschierschky: „Mund abwischen – morgen geht’s weiter!“

 

Am Sonntag wollte man dann gegen Aufsteiger Laatzen mehr zeigen. Es galt, leichte Fehler in der Rückwärtsbewegung zu vermeiden und im Abschluss mit der nötigen Konsequenz zu Werke zu gehen. Mit vier ungefährdeten Viertelsiegen, bei denen sich Koch (3 Tore), Kotowski, Langner, Moritz Meißner, Biegel (je 2) sowie Schulz und Knoop in die Torschützenliste eintragen konnten, gelang ein überzeugender 13:6-Erfolg. Diesmal zeigte sich Tschierschky zufrieden, wenn auch das teils ungeordnete Spiel der Laatzener dafür sorgte, dass das Einüben taktischer Vorgänge selten erfolgen konnte.

 

Den Abschluss der Turnierserie bildete der Vergleich mit dem Liga-Dauerrivalen OSC Potsdam. In einem wie üblich sehr engen Wettstreit fehlten den Nordberlinern diesmal am Ende etwas die Kräfte, um die Oberhand zu behalten. Nach den Viertelständen 1:2, 4:3 und 7:7 ging die Partie letztlich knapp mit 8:9 verloren. Die Weddinger Torschützen waren diesmal Kotowski, Grütte (je 2), Koch, Hübscher, Knoop und Schulz.

 

Unterm Strich blieb für die Aktiven von Stefan Tschierschky der Dritte Platz hinter Potsdam und Hannover. Die Verantwortlichen resümierten, dass es bis zum Pokalspiel in der kommenden Woche in Hildesheim noch hier und da taktischen und konditionellen Nachholbedarf gäbe, wollten die Ergebnisse wegen des Turniercharakters und einiger fehlender Leistungsträger aber auch nicht überbewerten. Das erste Heimspiel der neuen Bundesligasaison steigt dann am 25. Oktober um 18.00 Uhr im heimischen Bad in der Seestraße gegen die Mannschaft vom SVV Plauen. Der Eintritt ist frei und der SC Wedding freut sich über jeden Unterstützer vor Ort.

 

Wedding spielte mit:

Pawel Lis, Dominik Lefevre – Ralph Kleinschmidt, Andre Koch, Jeldrik Biegel, Leonard Grütte, Sascha Knoop, Pascal Hübscher, Dusan Balaban, Carsten Schulz, , Moritz Meißner, Melwin Meißner, Staffan Langner, Philipp Kotowski, Marton Sarosi

 

#nurderkiez