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Berlin-Brandenburg-Derby in Potsdam

 

27. Februar 2015, Tzwänn Marschalek

 

Am morgigen Samstag treten die Wasserballer des SC Wedding 1929 im Potsdamer Brauhausbergbad gegen den brandenburgischen Lokalrivalen vom Olympischen Sportclub an. Gegen den derzeitigen Zweiten der B-Gruppe der Deutschen Wasserball Liga wartet ein hartes Stück Arbeit. Aber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung können die Nordberliner vielleicht schon wichtige Punkte für den Saisonabschluss einstreichen.

 

„Wir hatten in dieser Woche den ein oder anderen krankheitsbedingten Ausfall“, erklärt der Berliner Trainer Stefan Tschierschky, „Dennoch gehen wir zuversichtlich in das Duell.“ In der Tat haben die Spiele gegen den OSC Potsdam immer eine besondere Atmosphäre. Beide Teams kennen sich aus zahlreichen Trainingsspielen, einige Spieler haben zum Teil in Jugendmannschaften gemeinsam gespielt.

 

Im Hinspiel gab es eine 14:8-Schlappe für den SCW. „Im Herbst gab es bis zur Mitte des dritten Viertels ein Kopf-an-Kopf-Rennen.“, berichtet der damalige Berliner Top-Torschütze Philipp Kotowski, „Aber dann haben wir aufgehört zu spielen.“ Das soll dieses Mal natürlich anders werden – auch wenn die Truppe etwas angeschlagen ist.

 

Interessant aus Berliner Sicht ist das Spiel auch im Hinblick auf die strategisch günstige fünfte Tabellenposition. Hier liefert sich der SCW derzeit ein Fernduell mit der Mannschaft vom SV Weiden, die morgen im vogtländischen Plauen gastiert. Beide Teams trennt derzeit nur ein Punkt. Das Restprogramm ist ähnlich; wobei der SCW noch ein Spiel mehr zu bestreiten hat, bevor er Ende März zum letzten Spiel der Hauptrunde zu den Bayern reist.

 

Davon will Stefan Tschierschky aber noch nichts wissen. „Punkte in Potsdam würden das Restprogramm natürlich erleichtern.“, so der Weddinger Coach, „Weiden ist aber nicht unser erster Gedanke. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern.“ Dafür zählen die Jungs aus dem Kiez auch auf die Unterstützung ihrer Fans. Anpfiff ist 18.00 Uhr im Schwimmbad Brauhausberg. Philipp Kotowski dazu: „Bis Potsdam ist es nicht weit, also kommt vorbei und unterstützt uns.“

 

 

 

 

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