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„Wir sehen uns in der Rückrunde!“ – SCW reist zum SVV Plauen

 

23. Januar 2015, Tzwänn Marschalek

 

Die Bundesligawasserballer des SC Wedding 1929 sind am morgigen Samstag zu Gast im vogtländischen Plauen. Gegen den aktuellen Tabellendritten der B-Gruppe (Wedding steht auf Platz 5) hatten die Nordberliner zu Saisonbeginn in eigener Halle eine schmerzhafte 4:10-Niederlage kassiert. Jetzt will der SCW zurückschlagen und die zwei „entführten“ Punkte wieder in die Hauptstadt holen.

 

„Plauen hat sich seit dem Aufstieg in der vergangenen Saison stark verbessert und liegt nicht unverdient nur einen Punkt hinter dem aktuellen B-Gruppen-Spitzenreiter aus Neustadt.“, weiß auch Stefan Tschierschky, der Trainer des SC Wedding, und fügt hinzu: „Das wird definitiv ein harter Brocken.“ Dass man im Vogtland keine leichtverdienten Punkte holen kann, unterstreichen regelmäßig auch die zahlreichen Plauener Fans, die regelmäßig ihre Heimmannschaft unterstützen. Erst vor Wochenfrist zählte der SVV im Ostderby gegen den OSC Potsdam die Rekordkulisse von 750 Zuschauern.

 

Aber auch der SCW geht mit Rückenwind in die Partie. Am vergangenen Samstag starteten die Berliner mit einem überzeugenden 13:7-Erfolg gegen den SV Weiden ins neue Jahr und wollen dies natürlich zum Anfang einer Serie machen. „Klar nehmen wir die gute Stimmung aus dem Weiden-Spiel mit in die Rückrunde“, sagt Kapitän Sascha Knoop, „das allein wird aber nicht ausreichen. Was zählt ist letztlich nur die Leistung, die wir im Wasser abrufen können.“

 

Insbesondere dürften sich die Weddinger vorgenommen haben, ihre Torausbeute gegen Plauen zu erhöhen. Im Herbst hatte vor allem der schwächelnde Abschluss einen negativen Eindruck hinterlassen. Freuen dürfte den SCW daher, dass Ralph Kleinschmidt wieder mit von der Partie ist. Der Außenspieler hatte im Hinspiel verletzt gefehlt und soll nun – wie in den letzten Begegnungen – erneut Überraschungsmomente in die Berliner Offensivarbeit bringen.

 

 

 

 

Lichtblick: Carsten Schulz sorgte mit seinem Tor für einen der wenigen Berliner Höhepunkte bei der 4:10-Hinspielniederlage.

 

Foto: Philipp Hardow

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