201502_Rueckrunde_SVK_SCW_Spielbericht

SCW kassiert Niederlage in Krefeld

 

23. Februar 2015, Tzwänn Marschalek

 

Drei schwache Minuten haben den SC Wedding im Auswärtsduell gegen den SV Krefeld 72 einen Punktgewinn in der B-Gruppe der Deutschen Wasserball Liga gekostet. Nach 32 gespielten Minuten im Krefelder Badezentrum Bockum stand es 8:12 für die Gastgeber. Für den SCW kann es in den verbleibenden Hauptrundenspielen jetzt nur noch darum gehen, den strategisch günstigen fünften Platz zu halten.

 

Am vergangenen Samstag gastierten die Bundesligawasserballer des SC Wedding in Krefeld. Gegen den dortigen Gastgeber vom SVK 72 hatte es noch im November ein 7:7-Unentschieden gegeben. Dementsprechend zuversichtlich gingen die Nordberliner nach vier Wochen Spielpause in die Partie und wollten auch diesmal Punkte mit in die Hauptstadt nehmen.

 

Den besseren Start erwischten aber zunächst die Hausherren, die schnell mit 2:0 in Führung gehen konnten. Gleichsam rasch gelang den Weddingern jedoch der 2:2-Ausgleich durch Tore von Kapitän Sascha Knoop und Philipp Kotowski, bevor sich Krefeld in Überzahl und durch einen Fünfmeter-Strafwurf erneut zwei Tore in Front brachte. Diese Führung sollten die Nordrhein-Westfalen folglich nicht mehr abgeben, obwohl der SCW lange Zeit das Spiel offen hielt. So auch drei Sekunden vor Ende des ersten Spielabschnitts, als sich Sarosi in Überzahl ein Herz nahm und auf 3:4 aus Berliner Sicht verkürzte.

 

„Generell haben wir es uns heute durch einfache Fehler sehr schwer gemacht.“, so der Trainer des SCW, Stefan Tschierschky, nach dem Wettstreit. „Dadurch konnten wir trotz vieler Chancen auch nie den Ausgleich herstellen.“ Dies zeigte sich auch daran, dass die Krefelder in allen Vierteln jeweils zuerst den Ball ins Tor ihrer Gegner befördern konnten. Nach jeweils erneuten Anschlusstreffern durch Biegel (4:5) und Koch (5:6) blieb dies zwar zunächst ohne Konsequenz; im dritten Teil des Matches machten drei völlig verschlafene Minuten, in denen die Gastgeber auf 10:5 erhöhten, jedoch alle Bemühungen der Berliner zunichte.

 

Etwas Ergebniskosmetik gelang vor Ende der Partie mit Toren von Sarosi, Hübscher und Moritz Meißner zwar noch, an einen Punktgewinn war aber im Grunde ab Mitte des dritten Viertels nicht mehr zu denken. „An der Grippe kann es nicht gelegen haben.“, bemerkte Tschierschky nach der Partie, „Die hat die Krefelder ja genauso erwischt.“

 

Torschütze Philipp Kotowski kommentierte: „Wir haben vorne einfach zu oft den Ball vertendelt und so einige Konter provoziert. Das kannst du dir gegen einen so harten Brocken wie Krefeld natürlich nicht leisten.“ Für den SC Wedding heißt es also abermals in dieser Saison: Mund abwischen und nach vorne schauen. Besonders wichtig sind weitere Punkte nun, um sich für den Abstiegskampf im Frühling gut zu positionieren. Schon am Sonntag wartet im Potsdamer Brauhausberg dabei der nächste schwierige Widersacher, dem man dafür Punkte abknöpfen will.

 

Der SCW spielte mit:

Lis – Sarosi (2 Tore), Knoop, Koch, Kotowski, Biegel, Moritz Meißner, Hübscher (je 1), Kleinschmidt, Schulz, Grütte, Langner, Melwin Meißner

 

 

 

 

 

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