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Wedding II mit souveränem Ostpokal-Achtelfinale

 

30. März 2015, Maximilian Meißner

 

Am Samstag, den 29. März war die 2. Mannschaft des SC Wedding im Pokal der Landesgruppe Ost gefordert. Im Achtelfinale ging es für die Berliner gegen den SV Halle zur Sache. Als Titelverteidiger hatte sich eine schlagfertige Truppe mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern auf den Weg in die Saalestadt gemacht und trug nach einem starken Auftritt einen 11:3-Sieg davon.

 

Nach einer problemfreien Anfahrt und kurzem Aufenthalt in der Altstadt ging es für die Nordberliner in die Schwimmhalle. Mit dem Wissen, dass auch die Bundesligamannschaft in Weiden gewonnen hatte, schnürten sich 12 hoch motivierte Spieler die Kappen, um es der Ersten nachzumachen.

 

So begann auch das Spiel hochkonzentriert. Gleich der erste Angriff führte zu einem Ausschluss des Centerverteidigers; die fällige Überzahl verwandelte Knoop zum 1:0. In der Folge entwickelte sich ein schwimmintensives Spiel, in der die Berliner Defensive gut stand. In der Offensive hingegen fehlte die nötige Konzentration im Abschluss, um das Ergebnis bereits frühzeitig höher zu gestalten. Erst kurz nach der Hälfte des ersten Viertels war es ein beherztes Nachsetzen von Hebisch und Meißner, welches zu einem Strafwurf führte, den Hebisch souverän verwandelte. Kurz vor Ablauf der Spielzeit im ersten Abschnitt konnte dann Knoop mit seinem zweiten Treffer auf 3:0 erhöhen.

 

Im zweiten Spielabschnitt offenbarte sich ein ähnliches Bild. Die Defensive stand gut. Auch Dahms im Tor zeigte eine starke Vorstellung und entschärfte einige gefährliche Abschlüsse der Hallenser. Jedoch mussten die Zuschauer in Halle 5:43 Minuten bis zum nächsten Treffer warten. Das zeigt, dass auch der Gastgeber in der Defensive gut arbeitete. Doch in den letzten 2:17 Minuten der ersten Halbzeit waren es dann drei gut vorgetragene Angriffe, die in einen Doppelpack von Marschall und einen Treffer von Meißner mündeten und somit den beruhigenden Halbzeitstand von 6:0 herstellten.

 

Vielleicht etwas zu beruhigend, denn im dritten Viertel konterte der SV Halle zweimal, sodass es plötzlich nur noch 6:2 stand. Die Mannschaft sammelte sich aber sofort wieder und ein Doppelpack von Knoop stellte den alten Abstand von 6 Toren wieder her. Im Schlussviertel dann ein ähnliches Bild. Der erste Treffer gelang dem Heimverein, der ein Überzahlspiel erfolgreich abschloss. Doch innerhalb von 1:26 Minuten waren es Morales, mit seinem ersten Treffer für den Kiezverein, und zweimal Witzmann, die das Endergebnis von 11:3 herstellten.

 

Alles in allem war es ein stark herausgespielter Sieg, der seinen Grundstein vor allem in einer tollen Abwehrleistung hatte. Ausbaufähig war hingegen nur die Chancenverwertung, die ein höheres Ergebnis verhinderte. Mit einer solch tollen Teamleistung muss man sich im Viertelfinale, welches Ende Mai ausgespielt wird, allerdings sicherlich nicht verstecken, egal welcher Gegner den Wasserballern aus dem Kiez zugelost wird.

 

Für Wedding II spielten in Halle:

Max Dahms - Sascha Knoop (4 Tore), Frank-Peter Marschall, Philipp Witzmann (je 2), Maximilian Meißner, Joan Morales, Philipp Hebisch (1), Konrad Lubenow, Marcus Wermke, Tamas Kocsis, Ulrich Häntschel, Vincent Fritz

 

 

 

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